Business Central Cloud Migration
Von lokal zu SaaS: was ihr gewinnt und was nicht
BC Cloud Migration: On-Premise zu SaaS wechseln — Betriebskosten, Datenschutz, Infrastruktur. Ehrliche Einschätzung ohne Verkaufsinteresse. Freelancer direkt.
Die Migration von Business Central On-Premises zu Business Central Online (SaaS) wird oft als klare Empfehlung dargestellt — cloud ist besser, cloud ist zukunftssicher, cloud ist die richtige Entscheidung. Das stimmt für viele Unternehmen. Aber nicht für alle.
Ich sage euch, was ihr mit einem SaaS-Wechsel gewinnt — und was ihr aufgebt. Nicht weil ich gegen Cloud bin, sondern weil eine informierte Entscheidung besser ist als eine, die auf Marketing-Aussagen basiert.
Was ihr mit SaaS gewinnt:
Was ihr aufgebt:
Für die meisten mittelständischen Unternehmen überwiegen die Vorteile. Aber wenn Datenschutz-Compliance, regulatorische Anforderungen oder spezifische Infrastrukturabhängigkeiten eine Rolle spielen, muss das sorgfältig bewertet werden.
Ich analysiere euren aktuellen BC-On-Premises-Stand: Extensions, Customizings, Schnittstellen, Datenbankgröße. Was ist SaaS-kompatibel, was muss angepasst werden, was muss neu entwickelt werden?
Das Ergebnis ist eine klare Aufwandsschätzung — kein Pauschalangebot, das alle Risiken ausblendet.
On-Premises-Extensions sind nicht automatisch SaaS-kompatibel. C/AL-Extensions laufen in SaaS nicht. AL-Extensions müssen auf AppSource-Kompatibilität geprüft und bei Bedarf angepasst werden.
Vollständige Übernahme eurer On-Premises-Daten in die BC-SaaS-Umgebung. Microsoft bietet dafür Tools — aber der Prozess erfordert Planung und Kontrolle.
Ich helfe euch, den realen Betriebskosten-Vergleich zu rechnen: SaaS-Lizenzkosten vs. On-Prem-Infrastrukturkosten plus Wartungsaufwand plus IT-Personalkosten. Die Rechnung ist oft überraschend.
Ihr plant eine BC Cloud Migration, wenn ihr:
Ein mittelständisches NRW-Unternehmen betreibt Business Central On-Premises auf einem eigenen Server — Wartungsaufwand intern, eigenes Backup-Konzept, IT-Personal bindet Kapazität. Das Unternehmen fragt: Macht SaaS für uns Sinn?
In der Analyse zeigt sich: Die Serverinfrastrukturkosten plus IT-Personalaufwand für Betrieb und Updates liegen höher als die monatlichen SaaS-Lizenzgebühren. Eine Extension muss von C/AL auf AL portiert werden — das ist einmaliger Aufwand, amortisiert sich aber innerhalb des ersten SaaS-Jahres. Die Entscheidung für SaaS ist in diesem Fall wirtschaftlich klar.
Sind Daten in Business Central SaaS DSGVO-konform gespeichert?
Microsoft betreibt EU-Rechenzentren für BC SaaS — Daten können in der EU gehalten werden. Die Vertragsgrundlage (Data Processing Agreement) ist Microsoft-Standard. Für Unternehmen mit spezifischen Compliance-Anforderungen sollte das rechtlich separat geprüft werden.
Kann ich als NRW-Unternehmen SaaS und On-Prem parallel betreiben?
Ja, temporär für die Migrationsphase. Langfristig ist das nicht sinnvoll — doppelter Aufwand, doppelte Kosten. Die Parallelphase ist ein Übergangsinstrument, kein dauerhafter Zustand.
Was passiert mit meinen On-Premises-Anpassungen bei SaaS?
C/AL-Anpassungen laufen in SaaS nicht — sie müssen als AL-Extensions neu entwickelt werden. AL-Extensions, die nach AppSource-Standards entwickelt wurden, sind in der Regel kompatibel. Ich prüfe das konkret für eure Installation.
Wie lang dauert eine On-Prem zu SaaS Migration?
Je nach Komplexität der Anpassungen und Datenmenge: zwei bis sechs Monate. Eine Migration mit umfangreichen C/AL-Anpassungen dauert länger als eine mit bereits moderner AL-Codebasis.
Projektziel und Budget besprechen — ich nenne euch eine ehrliche Einschätzung.
Weitere Themen: BC-Lizenzberatung · Business Central Implementierung · Navision Migration Business Central
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